Schon immer hat Gold die Menschen geradezu magnetisch angezogen. Dieser Effekt liegt aber wohl doch eher an seinem magischen Funkeln und dem realen Gegenwert. Obwohl Forscher jetzt bewiesen haben: Gold ist tatsächlich magnetisch.

Diese Eigenschaft ist natürlich nicht im Alltag spürbar. Kein Goldbarren würde an einem Magneten haften, keine Goldpfanne auf einem Induktionsherd heiß werden. Der Magnetismus des Goldes spielt sich in der Welt winzig kleiner Partikel ab, im Reich der sogenannten Nano-Teilchen. Bei biotechnischen Versuchen behandelten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf eine schwefelhaltige Eiweiß-Hülle mit einer Goldlösung und wollten mit Hilfe eines Reduktionsmittels metallisches Gold erzeugen. Das Ergebnis: die entstandenen Gold-Partikel in der Größe von je zwei Nanometern waren magnetisch.

In der Fachwelt war diese Eigenschaft des Goldes auf Nano-Ebene schon länger vermutet worden, doch erst mit dem Dresdner Experiment ist der Magnetismus des Goldes erstmals eindeutig bewiesen.

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