Gold ist das Investment der Stunde. Millionen Anleger in aller Welt flüchten angesichts von Finanzkrise und drohender Inflation in den „sicheren Hafen“ Gold. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man seine Ersparnisse in Gold anlegen kann. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten vor:

Physisches Gold

Dieses Investment ist vor allem für den Kleinanleger interessant, der seine Ersparnisse in erster Linie gegen die Inflation absichern will, ohne eine große Rendite zu erwarten: man erwirbt selbst Gold, zum Beispiel als Münze, als Unze oder als Barren. Ebenso kann man die offiziellen Sammlermünzen erwerben wie den Krügerrand oder den American Eagle. Durch die vergleichsweise hohen Transaktionskosten eignet sich Gold nicht als Handelsobjekt, der Kauf von Gold stellt deshalb in erster Linie eine Langzeitinvestition dar, um den Wert seines Vermögens zu bewahren.


Beteiligung an Goldminen

Die Aktien von Goldminen-Betreibern sind vor allem für Anleger interessant, die für eine höhere Renditechance bereit sind, ein größeres Risiko in Kauf zu nehmen. Bei steigendem Interesse am Edelmetall wird Gold natürlich immer wertvoller, entsprechend steigen die Gewinne der Lieferanten des begehrten Rohstoffs. Damit wird es gleichzeitig rentabler, auch kleinere Vorkommen in tieferen Lagen zu erschließen. Zudem locken weitere Gewinne, wenn noch zusätzliche Mineralien wie Silber oder Kupfer in den Minen lagern, die sich veräußern lassen. Das Risiko besteht allerdings darin, dass eine neu erschlossene Mine nicht den Ertrag liefert, den sich die Investoren davon versprochen haben. Schon so manches Geld von Anlegern ist in unwirtschaftlichen Stollen verschwunden. Das zweite Risiko besteht im Standort, denn die Rechtsunsicherheit in vielen Staaten kann die Besitzansprüche an einer Mine schnell in Frage stellen.


Fondsgesellschaften

Die so genannten Exchange Traded Fonds (ETF) investieren selbständig am Goldmarkt. Dabei entwickelt sich der Wert ihrer Anteile entweder parallel zum Goldpreis, da der Fonds in physisches Gold investiert. Oder aber er orientiert sich am Wert der Goldminen, von denen er seinerseits Anteile hält. Das Risiko ist dadurch für den Investor deutlich breiter gestreut, allerdings ist die Rendite dafür auch geringer.

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