Die wochenlange Haushaltskrise in den USA und die drohende Zahlungsunfähigkeit vor Augen zieht am Goldmarkt überraschend folgenlos vorüber. Das Edelmetall, über Jahrhunderte in Krisenzeiten der „sichere Hafen“ für Anleger und Sparer, kann sich nicht aus der Preisflaute befreien, in der es sich seit dem Frühjahr 2013 befindet. Sollten sich Demokraten und Republikaner in den USA aber nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen und die Nation tatsächlich in die Pleite treiben, düfte der Goldpreis binnen weniger Tage nach oben schießen, erwarten manche Marktbeobachter.

Andere Analysten widersprechen dieser These. Sie sehen vielmehr einen weiteren Preisrutsch des Goldes voraus. So erwarten die Experten der Goldman Sachs Group einen Preis von 1100 Dollar pro Feinunze Gold gegen Ende des Jahres 2014, und auch deren Kollegen der Société Générale gehen von gerade einmal 1125 Dollar aus.

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