Die Finanzwelt und die Wirtschaft sind weltweit ins Schleudern geraten. Zum ersten Mal steckt nicht die Politik irgend eines Landes dahinter. Der Motor, der derzeit alle Geschehnisse und Entscheidungen prägt, ist moskroskopisch klein: Corona heißt das Virus, das die Welt in Atem hält. Es ist der Grund für alle Entscheidungen, die unser aller tägliches Leben nach und nach immer stärker einschränken. Auch der Goldmarkt bleibt davon nicht unberührt. Die Aktienmärkte sind eingebrochen, und auch der Goldpreis ist davon betroffen. Der asiatische Markt hatte zwar zunächst einen Goldpreis von etwas mehr als 1.700 US-Dollar notiert. Doch dieses Hoch war nur von kurzer Dauer.

Der Goldmarkt gerät in Bewegung

Eigentlich galt und gilt Gold als“sichere Nummer“ für Anleger mit größerem Volumen. Gold ist die klassische Anlage für Menschen mit Bedürfnis nach Sicherheit. Doch unmittelbar nach dem genannten Hoch des Goldpreises geriet der Goldmarkt in Bewegung. Statt der üblichen Beständigkeit war der Goldmarkt Schwankungen unterworfen. Der Grund dafür wird im Verhalten der Anleger vermutet, die auf Bewegungen der Aktienmärkte reagiert haben. Um Verluste bei anderen Anlagegütern auszugleichen, haben zahlreiche Anleger ihre Goldbestände zum Teil verkauft und dabei die hohen Goldpreise genutzt. Finanzexperten gehen dennoch davon aus, dass der Goldpreis sich weiterhin positiv entwickeln wird. Die UBS, eine Großbank in der Schweiz, vermutet sogar einen deutlichen Anstieg des Goldpreises auf ca. 1.800 US-Dollar.

Auf und ab auf dem Goldmarkt

Exchange Traded Funds (ETF) sind Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. Sie sagen aus, wie sich ein Index weiterentwickeln wird. Das Besondere an ETFs: sie haben die Vorteile sowohl von Aktien als auch von Fonds und bieten Anlegern die Möglichkeit, kostengünstig zu investieren. Gold hat von stets profitiert. Und auch, wenn in den Corona-Zeiten der Goldmarkt leicht ins Trudeln kommt, sorgen die EFTs dafür, dass die Sorgen der Anleger nicht allzu groß sein müssen. Auch wenn zunächst ein Kursabfall den Goldmarkt betrifft, wird es bald wieder aufwärts gehen. Dies gilt in der Finanzwelt als sicher. Zurzeit werden die Aktienmärkte von der Unsicherheit in Bezug auf das Corona-Virus in Atem gehalten. Doch hinzu kommt auch der Kampf um den Ölpreis, der gerade tobt. Es wird interessant sein zu sehen, welche Maßnahmen die US-Notenbank und die EZB ergreifen werden, um auf die Situation zu reagieren. Im besten Fall werden sie dafür sorgen, dass die Auswirkungen auf den Goldmarkt positiv sind.

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