Verschollene GoldschätzeIn China ist eine Debatte um die Höhe der Gold-Reserven entbrannt. Ausgelöst wurde die Diskussion durch ein Interview des Direktors des Forschungsbüros der Chinesischen Zentralbank (PBOC), Zhang Jianhua, mit der hauseigenen Zeitung „Beijinger Financial News“.

Darin forderte Zhang, China solle seine Gold-Reserven erhöhen, um die Inflationsrisiken zu dämmen. Bislang mache Gold nur etwa 1,8 Prozent der chinesischen Währungsreserven aus, schätzt der Weltgoldrat WGC. Dagegen stecken rund ein Drittel der insgesamt 2,4 Billionen Euro schweren Währungsreserven in US-Staatsanleihen, etwa 20 Prozent in Euro.

Wegen der zunehmenden Liquidität und der drohenden Inflation sei Gold für viele Investoren der einzig sichere Hafen geworden, so Zhang. Folglich sei eine harte Währung wie Gold die einzige Möglichkeit, Risiken abzusichern. Dem widersprach der Direktor des Devisenforschungszentrums der Zentraluniversität für Finanzwesen und Wirtschaft, Li Jie. Zwar könne man den Eindruck gewinnen, die Euro-Anleihen schwebten in größerer Gefahr als bisher angenommen. Doch ein Zukauf von Gold wäre unpraktisch, so Li. Der Markt für Gold, das von vielen Staaten als Währungsreserve gehalten wird, sei viel zu klein für einen Big Player wie China. Zudem würde ein Kaufinteresse Chinas am frei gehandelten Gold die Preise massiv erhöhen.

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