Auf der philippinischen Insel Mindanao schlummern nach Ansicht von Experten riesige Vorkommen von Edelmetallen, vor allem Gold und Kupfer. Ein groß angelegter Abbau der Rohstoffe wurde bislang von der unsicheren Rechtslage auf der von bürgerkriegsartigen Wirren gebeutelten Insel verhindert. Separatistische Bestrebungen islamistischer Gruppen hatten Mindanao jahrzehntelang in Unruhe versetzt.

Doch seit die größte Rebellengruppe einen Friedensschluss mit der philippinischen Regierung unter Präsident Benigno Aquino III. unterzeichnet hat, bemühen sich zahlreiche Investoren um die Ausbeutung der Vorkommen. Immerhin werden auf Mindanao ein Drittel der gesamten philippinischen Rohstoffvorkommen vermutet, deren Wert von Fachleuten auf rund 850 Milliarden US-Dollar taxiert wird. Allein in der bereits geplanten Tampakan-Mine der Schweizer Bergbaugruppe Xstrata werden 18 Millionen Unzen Gold und 15 Millionen Tonnen Kupfer vermutet.

Doch der Start vieler Projekte könnte sich verzögern. Präsident Aquino III. kündigte ein neues Bergbaugesetz an, das höhere Umweltstandards und einen größeren Gewinnanteil für die Philippinen sicherstellen soll. Der parlamentarische Prozess bis zur Verabschiedung droht durch Neuwahlen im Mai 2013 mehr als ein Jahr lang zu dauern.

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