Dubai gilt als die Stadt des Goldes. Der Handel mit Gold hat eine lange Tradition, es gibt einen ganzen Souk, in dem ausschließlich Produkte aus Gold gehandelt werden. Diesem Souk verdankt Dubai den Beinamen „City of Gold“. Hier finden sich Juwelen von feinster Qualität, den Preisen sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Alle Produkte aus Gold werden im Gold Souk grammweise verkauft. Das ist der Ausgangspunkt für jedes Geschäft, das hier getätigt wird. Das Objekt der Begierde wird gewogen, der Grammpreis wird dem Kunden mitgeteilt und der Gesamtpreis errechnet. Doch das ist erst der Anfang. Damit wird das Handeln um den endgültigen Preis eröffnet. Für diesen Prozess muss man sich Zeit nehmen, denn das Handeln gehört zur unumstößlich zum Kaufverhalten der arabischen Völker und wird regelrecht zelebriert.

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Gold im Souk von Dubai: Riesiges Preisgefälle

Die Währung in Dubai heißt Dirham, ein Dirham entspricht 25 Eurocent, also muss man die Dirham-Preise durch vier teilen. Bei einem Goldhändler kostet das teuerste Stück drei Millionen Dirham. Es handelt sich um ein Set aus mehreren Schmuckteilen, das ein enormes Gewicht auf die Waage bringt. Gedacht ist Goldschmuck von dieser Größe und einem solch hohen Wert zum Beispiel als Hochzeitsschmuck. Das günstigste Stück im selben Laden beläuft sich auf 1000 Dirham. Es ist eine zarte Halskette mit einem winzigen Anhänger. Goldschmuck dieser Art ist immerhin tragbar; ein Geschmeide, dessen Preis sich in Millionenhöhe bewegt, wiegt naturgemäß so viel, dass es ein Kraftakt ist, so etwas zu tragen.

Stadt des Goldes – Sicherheit im Souk

Sieht man die Unmengen von wertvollem Goldschmuck in den Ladengeschäften des Gold Souk, drängt sich unweigerlich die Frage nach der Sicherheit auf. Die Goldhändler fürchten jedoch keine Diebe und beschäftigen daher auch kein Sicherheitspersonal. Sie begründen das mit der Mentalität der Menschen, die eher langsam in ihrem Handeln sind und zudem damit rechnen müssen, dass der Diebstahl eines so auffälligen gegenstandes schnell bemerkt würde. Ebenso typisch für das Wesen der Araber, vor allem der Händler, ist das Streben nach Superlativen. So erfüllt es jeden Goldhändler mit Stolz, wenn er eine Urkunde über einen Guinness Weltrekord im Schaufenster hat. Zum Beispiel findet sich in einem Juwelen-Geschäft der schwerste und größt Ring der Welt. Er wiegt 63 Kilo – also ungefähr so viel, wie Händler selbst.

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