Der niedrige Ölpreis treibt Venezuela in akute Finanznöte. Vermutlich deshalb hat sich das südamerikanische Land von einem erheblichen Teil seiner Goldreserven getrennt. Um fast ein Viertel, von 361 auf nunmehr unter 273 Tonnen, ist der Goldbestand Venezuelas gesunken. Das zeigt der jüngste Bericht des World Gold Council, der alle weltweiten Goldreserven auflistet. Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass Venezuela mit mehreren Banken, darunter die Deutsche Bank, über ein Leihgeschäft verhandelt hatte.

Währenddessen hat China seine Goldreserven leicht erhöht. Rund elf zusätzliche Tonnen kaufte die Zentralbank Chinas im April hinzu, weitere Zuwächse werden erwartet. Allerdings ist der Anteil des Goldes an Chinas Währungsreserven insgesamt immer noch vergleichsweise gering: Etwa 2,2 Prozent aller Rücklagen des chinesischen Staates sind Gold.

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