Indien hat erste Erfolge im Kampf gegen das negative Handelsdefizit zu verzeichnen, das unter anderem durch die hohen Goldimporte ausgelöst worden war. Mit höheren Zöllen und Steuern versuchte die indische Regierung den Goldhunger der Bevölkerung zu bändigen (wir bericheten). Eine erste Bilanz fällt laut der Zeitung „India Today“ positiv aus: Von April bis Juli dieses Jahres seien nach offiziellen Angaben nur noch 60 Tonnen Gold nach Indien importiert worden. Im Vorjahreszeitraum seien es noch rund 250 Tonnen gewesen. Das Handelsdefizit lag entsprechend im August nur noch bei 7,67 Milliarden US-Dollar, während es zum gleichen Zeitraum im vergangenem jahr noch 2,4 Milliarden US-Dollar betragen hatte. Bei der Entwicklung kam der indischen Regierung auch der gestiegene Goldpreis und ein abgeschwächtes Goldinteresse der Bevölkerung zugute.

Allerdings habe nach Informationen der Zeitung „Times of India“ gleichzeitig der Goldschmuggel massiv zugenommen. Rund ein Drittel der Goldnachfrage des Subkontinents werde mittlerweile durch illegale Einfuhren bedient, schätzen Eperten. Die All India Gems and Jewellery Trade Federation rechnet damit, dass in diesem Jahr bis zu 300 Tonnen Gold auf illegalen Wegen nach Indien eingeführt werden.

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