Zur Jahreswende 2014/2015 hat der Dollar gegenüber dem Euro kräftig zugelegt. Was den USA-Reisenden ärgert, freut die Exportindustrie – und die europäischen Besitzer von Gold. Denn weil das Edelmetall auf dem Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird, ist ihr Besitz – in Euro umgerechnet – automatisch wertvoller geworden. Anfang Januar übersprang der Preis für eine Feinunze Gold die psychologisch wichtige Marke von 1.000 Euro. Da sich der Goldpreis gleichzeitig insgesamt erholt und die angekündigte Leitzinserhöhung der US-Notenbank den Dollar weiter stärken sollte, ist ein weiterer Spung des Euro-Goldpreises möglich.

Doch Experten warnen: Ein stärkerer Dollar ging in der Vergangenheit häufig mit einem sinkenden Goldpreis einher. Zudem verharre die Inflation sowohl in der Eurozone als auch in den USA auf niedrigem Niveau – gut für die Konsumenten, schlecht für Sparer und den Goldpreis, der von seinem Status als klassische Absicherung gegen Preissteigerungen nicht profitieren kann.

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