Kolumbien, die Zentralafrikanische Republik oder die Demokratische Republik Kongo: In vielen der größten Gold-Abbauländer werden laut Amnesty International und anderer Organisationen die Menschenrechte fortwährend verletzt. Als Ergebnis gelangt auch Gold nach Europa, das auf Kosten geschundener Menschen gewonnen wurde.

Die Europäische Union will dem jetzt einen Riegel vorschieben. Laut eines Gesetzentwurfs der Europäischen Kommission sollen Händler, die Gold in die Europäische Union einführen wollen, künftig nachweisen müssen, dass es sich bei dem Edelmetall um „konfliktfreies“ Gold handelt. Das Gleiche würde für weitere Materialien wie Wolfram, Zinn oder Tantalium gelten. Der Nachweis soll über eine entsprechende Zertifizierung erfolgen.


Europaparlament stimmt über Konfliktmineralien ab

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Bislang gilt die Sicherstellung des Imports konfliktfreier Mineralien lediglich auf freiwilliger Basis. Mit dem Inkrafttreten des geplanten Gesetzes würde die Beachtung der Menschenrechte bei allen Handelsschritten verpflichtend. Das Europäische Parlament hat den Gesetzentwurf bereits mit großer Mehrheit angenommen, nun muss noch der Europäische Rat zustimmen.

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