Asien: Zentralbanken kaufen Gold

Die Zentralbanken mehrerer asiatischer Staaten haben im vergangenen Jahr ihre Goldreserven kräftig aufgestockt. Das geht aus einer Studie des World Gold Council (WGC) hervor. Demnach lagerten am Ende des Jahres 2011 netto 46,3 zusätzliche Tonnen in den Tresoren Asiens. Größter Goldkäufer war Thailand, das seine Bestände um 15,6 Tonnen aufstockte, gefolgt von den Philippinen (14 Tonnen). Weitere bedeutende Käufer waren Russland (6,7 Tonnen), Kasachstan (3,1 Tonnen) und Tadschikistan (0,6 Tonnen). Auch in Mittel- und Südamerika war Gold begehrt. So kaufte Bolivien 7 Tonnen Gold hinzu, Kolumbien 1,2 Tonnen.

Die Goldreserven der Bundesrepublik Deutschland dagegen sind 2011 um 4,7 Tonnen gesunken. Sie betragen jetzt noch 3.396,3 Tonnen. Allerdings gehen Experten davon aus, dass das Gold nicht einfach verkauft, sondern für die Prägung der neuen 100-Euro-Goldmünzen „Wartburg“ genutzt wurde, die das Finanzministerium in einer Auflage von 300.000 Stück bei einem Feingoldgehalt von je 15,5 Gramm produzieren ließ.

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