Die Türkei profitiert nach einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ offenbar von heiklen Goldexporten in den Iran. Der brisante Deal könnte die internationalen Sanktionen gegen den Golf-Staat unterlaufen.

Wie das Blatt berichtet, habe sich die Türkei in den letzten Jahren zum größten Goldproduzenten Europas entwickelt. Die AKP-Regierung habe für dieses Ziel mit eigens beschlossenen Gesetzen den Weg frei gemacht für neue Goldminen, womit sich die Menge des gewonnenen Edelmetalls seit 2001 mehr als verzehnfacht habe. Mit rund 17 Tonnen Gold steuert die Türkei heute fast die Hälfte der gesamten Goldproduktion Europas bei, allerdings stammt der Großteil davon aus dem asiatischen Teil. Geologen vermuten noch mehrere tausend weitere Tonnen im türkischen Boden.

Ein Teil des Goldes fließt nach Angaben der „Welt“ offenbar in den Iran. Der Handel laufe laut dem Blatt nach folgendem Muster ab: Der Iran liefert Öl und Gas an die Türkei. Da die internationalen Sanktionen gegen den Iran jedoch Zahlungen in Devisen verbieten, begleicht die Türkei die Rechnungen in türkischen Lira. Dafür wiederum kauft der Golf-Staat von seinem Nachbarn Gold – und kann mit dem Edelmetall möglicherweise auf dem internationalen Markt Güter für sein Nuklearprogramm kaufen.

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