Stehen wir vor einem steilen Anstieg bei den Preisen für Gold und andere Edelmetalle? Ja, meint Rick Rule, Marktanalyst von Sprott Global Resource Investments Ltd. In einem Interview mit dem Finanz-Blog „King World News“ machte Rule den starken Dollar für die gegenwärtige Preisschwäche des Goldes aus. Doch die vermeintliche Dollar-Stärke sei überzogen: „Ich glaube weiterhin, dass die schlichte Arithmetik auf Seiten des Goldhandels und nicht auf Seiten des Dollars steht“, auch wenn die Goldbesitzer derzeit die Opfer seien. Doch gerade das biete die Gelegenheit, „gegen den Strom zu schwimmen“, um beim erwarteten Preisanstieg zu den Gewinnern zu gehören.

Die aktuelle Situation, so Rule, sei vergleichbar mit der Lage im Jahr 2000. Auch damals sei der Dollar sehr stark gewesen, das Investment in US-Aktien attraktiver als in Gold, das seinerzeit gerade einmal 260 Dollar pro Unze wert war. Elf Jahre später jedoch habe die Unze über 1900 Dollar gekostet.

Wird sich die Gold-Geschichte wiederholen? Rick Rule: „Ich weiß es nicht, aber ich vermute, dass wir dem Boden extrem nah sind.

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