Der legendäre US-Investor Warren Buffet, laut „Forbes“-Liste einer der reichsten Menschen der Welt, hat in einem Beitrag für US-Medien vor einer Goldblase gewarnt. Gold könne niemals so viele Werte schaffen und damit langfristig als Anlageform so erfolgreich sein wie Aktien, geht aus dem Artikel hervor. Deshalb warnt Buffet vor Gold als reiner Geldanlage: «Blasen, die zu gross wurden, platzen unweigerlich. Und dann bestätigt sich das alte Sprichwort erneut: ‚Was der weise Mann als Erster tut, macht der Idiot zuletzt.‘

Seine Ansicht untermauert Buffet mit einem bildhaften Vergleich zwischen Gold und dem Investment in Unternehmen. Würde alles Gold dieser Welt in einem Würfel zusammengeschmolzen, rechnet der Wall-Street-Star vor, betrüge die Kantenlänge dieses Würfels 20,7 Meter. Nach aktuellem Goldpreis wäre er 9,6 Billionen Dollar wert. Für das gleiche Geld könne man das gesamte Ackerland der USA erwerben, dazu 16 Firmen von der Größe und dem Wert des rentabelsten Unternehmens der Welt, Exxon Mobil – und hätte anschließend immer noch eine Billion übrig.

Während Ackerland und Unternehmen in einem Jahrhundert atemberaubende Mengen an Rohstoffen und Umsatzrenditen hervorgebracht hätten (und es nachfolgend weiter täten), wäre der Goldwürfel nach 100 Jahren noch immer ein einfacher Würfel. Selbst wenn der Goldpreis weiter gestiegen wäre, so könne er niemals die Rendite der vergleichbaren Investition in Ackerland und Unternehmen erreichen, ist Buffet überzeugt.

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