Schmuck aus Gold – die Vielfalt der Goldlegierungen

Gold zählt aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften zu den beliebtesten Materialien für die Herstellung von Schmuck und wird daher seit Jahrtausenden verwendet. Es wird besonders wegen seiner Seltenheit und Beständigkeit geschätzt. Da reines Gold jedoch sehr weich und für die Schmuckherstellung ungeeignet ist, wird es mit Silber, Kupfer und anderen Edelmetallen in unterschiedlichen Anteilen vermischt. So werden Härte, Festigkeit und Polierbarkeit optimiert und es entstehen einzigartige Farblegierungen: Weißgold, Roségold und Gelbgold.

Gelbgold – der klassische Farbton

Gelbgold ist der Klassiker unter den Goldlegierungen und wird, je nach Karatzahl, mit 14-28 % Kupfer sowie 4-28 % Silber vermischt. Der Goldton findet sich neben der Schmuckindustrie auch in Form von Goldbarren und Münzen. Schmuck aus Gelbgold ist sehr gut für Allergiker geeignet und sehr einfach zu pflegen. Zudem lässt sich dieser Goldtyp am besten verarbeiten und selbst Diamanten niedrigeren Farbgrades gut zur Geltung kommen. Mit seinem warmen Farbton passt Gelbgold perfekt zu Hauttypen mit gebräunter und dunklerer Haut. Bei stark gebräunter Haut kann Schmuck aus Gelbgold jedoch schnell protzig wirken. Aus diesem Grund gewinnen die nachfolgenden Goldtöne zunehmend an Beliebtheit.

Weißgold – der moderne Farbton

Weißgold besteht aus einer Legierung aus Feingold und weißen Metallen wie Silber, Platin, Palladium oder Nickel. Die helle Farbe und den strahlenden Glanz erhält es oftmals durch eine abschließende Beschichtung mit Rhodium. Schmuck aus Weißgold ist dadurch haltbarer und kratzfester als Schmuck aus Gelbgold und gleichzeitig erschwinglicher als Platinschmuck. Durch den kühlen Farbton kommen hochwertige Diamanten besonders gut zur Geltung. Daher wird Weißgold in der Schmuckbranche immer beliebter und eine echte Alternative zu Silber oder Platin. Der Farbton eignet sich vor allem für helle Hauttypen sowie für moderne und sportliche Personen.

Roségold – der wandelbare Farbton

Roségold ist eine Kombination aus Feingold, Kupfer und Silber. Je mehr Kupfer für die Legierung verwendet wird, desto intensiver ist der Rotton des Goldes. Daher reicht die Farbpalette von leichtem Roségold bis hin zu kräftigem Rotgold. Aufgrund der Festigkeit von Kupfer ist diese Goldlegierung sehr haltbar sowie kratzfest und beständig gegen Oxidation. Roségold ist ein sehr harmonischer Farbton, der sich sowohl für dunklere als auch für hellere Hauttypen eignet. Es ist dezenter als Gelbgold, aber ausdrucksstärker als Weißgold und letztendlich eine Frage des eigenen Geschmacks.

Schmuck aus Gold – nicht nur eine Sache des Geschmacks

Gelbgold, Weißgold oder Roségold – die Farbpalette von Goldschmuck ist sehr breit und vielfältig. Eine Antwort auf die Frage, welche dieser Goldlegierungen nun die Beste ist, gibt es nicht. In erster Linie entscheiden der persönliche Geschmack sowie aktuelle Trends. Damit der Schmuck seine volle Wirkung entfalten kann, sollten Sie jedoch auch Ihren Hauttyp berücksichtigen. Mit der richtigen Farbwahl des Metalls bringen Sie Ihren eigenen Teint zum Strahlen und sorgen dafür, dass Ihr Schmuck zum echten Hingucker wird.

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