Langfristige vs. kurzfristige Anlage: Anlagen sind immer sinnvoll!

Der Unterschied besteht im Ziel. Eine langfristige Anlage dient meistens dem Vermögensaufbau, wohingegen die kurzfristige für den Kapitalerhalt sorgen soll. Schnellere Renditen lassen sich mit letzterer Variante ebenfalls generieren. Beide Anlageformen stehen in den unterschiedlichsten Formen zur Verfügung. Die Entscheidung fällt nach den Teuerungen und der wirtschaftlichen Instabilität meistens zugunsten einer Mischform aus.

Warum entscheiden sich Anleger für die Mischform?

Die Anlage muss mehreren Zwecken dienen. Zum einen muss Kapital schnell verfügbar sein und zum anderen muss für später vorgesorgt werden. Somit deckt die Mischform beide Anforderungen perfekt ab.

Was zeichnen langfristige Anlagen aus?

Eine langfristige Anlage bindet Kapital auf mehr als sechs Jahre. Dadurch lassen sich höhere Erträge generieren. Somit kommt häufig der Zinseszins zur Anwendung. Das heißt, dass Sie am Ende der Laufzeit noch Zinsen von den Zinsen zusätzlich erhalten. Zu dieser Anlageform gehören Sparbriefe, Aktienfonds, geschlossene Fonds, festverzinsliche Wertpapiere, Zertifikate sowie Lebensversicherungen.

Was spricht für eine kurzfristige Anlage?

Wenn Sie Ihr Geld arbeiten lassen, aber darüber schnell verfügen möchten, dann ist die kurzfristige Anlageform optimal. Diese Form wird meistens gewählt, wenn es um kostspielige Anschaffungen geht. Die Laufzeit für eine Anlage dieser Art liegt dabei unter fünf Jahren. Die gängigste Variante sind Sparbücher, Tagesgelder, Festgelder, Kryptowährungen, Aktien, Wertpapiere sowie die Finanzierung von Immobilienprojekten.

Wie können Sie die passende Anlageform für sich finden?

Checklisten erleichtern das Leben, das ist auch bei finanziellen Anlagen so. Erstellen Sie eine Liste mit den für Sie wichtigsten Anforderungen. Demgegenüber stellen Sie drei Anlageprodukte, die Ihren Wünschen am nächsten kommen. Das heißt, Ihre Ziele festlegen, Ihre Risikobereitschaft definieren und den benötigten Geldbedarf bestimmen. Die Renditechancen für die Anlage lassen sich maximieren, wenn das Risiko gestreut ist. Das Augenmerk liegt bei der Anlage auf einem Mix aus risikoarmen und risikofreudigeren Anlagen. Sparbücher waren zuletzt weniger begehrt, weil die Zinsen extrem niedrig waren.

Die derzeit sicherste Form der Anlage

Das Tagesgeldkonto ist täglich verfügbar und durch die gesetzliche Einlagensicherung der EU gedeckt. Die Rendite ist jedoch niedrig. Diese Anlageform eignet sich für all jene, die ihr Geld schnell benötigen, aber dennoch eine Rendite erhalten möchten.

Die beliebtesten Anlageformen

Privatpersonen legen gerne ihr Geld in unterschiedlichen Produkten parallel zueinander an. Das bietet für die Anlage eine zusätzliche Sicherheit, nicht von einem Anbieter abhängig zu sein. Der Mix besteht in der Regel aus einem Tagesgeldkonto, einem Sparbuch und Aktien oder Wertpapieren, wobei gemischte Fonds am begehrtesten sind. Das sind Anlageprodukte, die aus mehreren unterschiedlichen Aktien oder Wertpapieren bestehen. Dabei werden inländische mit ausländischen Papieren gemischt. Es besteht jedoch die Wahl zwischen einem reinen Inlands- oder Auslandspaket. Zudem kann die Mischung so aussehen, dass der ausländische oder inländische Markt überwiegt. Sämtliche Papiere haben jedoch dieselbe Laufzeit. Danach kann entschieden werden, ob das Paket behalten oder aufgelöst wird.

Rücklagen aufbauen in Zeiten der Teuerungen

Festgeldkonten sind eine weitere Form, Kapital schnell aufzubauen. Dabei handelt es sich um Konten, auf denen die Einlage für mindestens drei Monate gebunden wird. Das bringt eine höhere Rendite als das Tagesgeldkonto. Die Anlage ist aber erst in drei Monaten verfügbar. Dabei handelt es sich um Reserven für Notsituationen, auf die Sie schneller zugreifen können. Mittelfristige Anlagen laufen in der Regel drei Jahre. Die Anlage stammt meistens aus einer Erbschaft, einem Gewinn oder einer Prämie, die gewinnbringend angelegt werden soll. Langfristige Anlageformen zielen meistens auf eine zusätzliche Altersvorsorge ab. Dafür wird häufig auf ETFs, Aktien und Aktienfonds zurückgegriffen. Diese Anlagen können länger laufen, wobei meistens die angefallenen Zinsen mitgenommen werden. Der Vorteil besteht darin, dass die Rendite pro Jahr kleiner ist, dafür aber sicher kein Minus entstehen kann.

Welche Anlageformen eignen sich eher nicht?

Der Wert von Schmuck oder Kunstwerken schwankt stark und hängt auch vom sogenannten Liebhaberwert des Käufers ab. Auf Auktionen bringen diese langfristigen Anlagenformen den höchsten Gewinn. Wenn Sie diese Anlageform wählen, sollten Sie auf traditionelle Meiste setzen. Gold- oder Platinschmuck erzielt einen höheren Gewinn als Silberschmuck. Der Wert von Wein oder Whiskey hängt vom Alter, vom Weingut bzw. der Destillerie und der Seltenheit ab. Immobilien eignen sich als langfristige Anlageobjekte. Deren Wert schwankt ebenfalls. Bei dieser Anlage bestimmen die Größe, die Art, die Lage, das Alter und der Zustand den Gewinn. Der Anschaffungspreis für alle diese Anlageprojekte ist jedoch sehr hoch. Für gemischte Anlageformen eignen sich zusätzlich seltene Weine oder Whiskeys.

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