Der Handel mit Edelmetall-Münzen, allen voran jenen aus Gold, startete geradezu atemberaubend ins neue Jahr. Im Januar 2012 verzeichneten die dominierenden Münzprägeanstalten einen wahren Ansturm.

So machte die australische Münzprägeanstalt Perth Mint in Europa um die Jahreswende Umsatzsprünge von 80 bis 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. Die Münzprägeanstalt der USA brachte American-Eagles-Münzen mit über 110.000 Feinunzen Gold an den Mann. Auch der kleine Bruder aus Silber machte hohen Umsatz: knapp 5,7 Millionen Feinunzen Silber wechselten in dieser Form den Besitzer. Beides bedeutete den Höchststand in den vorangegangenen zwölf Monaten.

So zeigt sich der Gold- und Silbermarkt bei allen Schwankungen für langfristig interessierte Anleger recht stabil. Kaum geraten die Preise ins Rutschen, betreten neue Käufer den Markt, die die günstigen Preise ausnutzen und damit eine schnelle Kurskorrektur herbeiführen.

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Das Corona-Virus hat bei den Menschen für Unsicherheit gesorgt. Mit Hamsterkäufen, auch von Gold, möchten sie sich ein materielles sicheres Poster verschaffen.
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