Die Museen und Nationalparks geschlossen, die öffentliche Verwaltung im Zwangsurlaub, lähmende Stille in den Straßen: Das Überschreiten der „Fiskalklippe“ in den USA nach den gescheiterten Haushaltsberatungen von Demokraten und Republikanern haben die Vereinigten Staaten Anfang Oktober 2013 in eine tiefe Krise gestürzt.

Für gewöhnlich schlägt in solchen Zeiten die Stunde des Goldes. Angesichts der vagen Zukunftsaussichten flüchten Anleger in den „sicheren Hafen“ Gold und andere Edelmetalle. Doch beim jüngsten Beispiel ist der Goldpreis zunächst gesunken. Am Dienstag nach dem Scheitern der Verhandlungen sackte er um drei Prozent ab und unterschritt die magische Schwelle von 1300 Dollar.

Doch diese Entwicklung ist kein Einzelfall, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt. Denn nicht zum ersten Mal müssen die USA ihre Angestellten zwangsweise in den unbezahlten Urlaub schicken. Schon sechsmal seit 1976 gab es einen solchen „Shutdown“ mit einer Dauer von mehr als drei Tagen, fünfmal war das Gold in diesen Phasen zunächst günstiger geworden. Seinen Ruf als „sicherer Hafen“ rechtfertigt das Gold erst, wenn die Krise länger anhält. In den bisher fünf Fällen, in denen der „Shutdown“ länger als zehn Tage andauerte, legte der Wert des Edelmetalls dreimal deutlich zu – im Schnitt um 3,5 Prozent.

Gewinnorientierte Goldanleger sollten aber dennoch nicht auf einen langanhaltenden Shutdown hoffen. Denn im Gegensatz zu den früheren Fällen ist diesmal die Teuerungsrate außergewöhnlich niedrig, was die Angst vor einer Inflation deutlich hemmt und die Attraktivität des Goldes vermindert.

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