Wenn Sie sich beim Juwelier umschauen, stellen Sie schnell fest, dass es verschiedene Arten von Silber gibt. Sterlingsilber (925) ist darunter wahrscheinlich die bekannteste Form, die auch in den meisten Schmuckläden zu finden ist. Doch wo liegen die Unterschiede beim Silber? Und welches Silber ist das „beste“?

Sterlingsilber (925) oder 800er – was verbirgt sich hinter der Zahl?

Die Zahl beschreibt den sogenannten Feingehalt des Metalls. Sie zeigt an, wie viel reines Silber tatsächlich in einer Legierung enthalten ist. Wenn Silber draufsteht, heißt das noch nicht, dass das ganze Schmuckstück reines Material ist. Denn reiner Silberschmuck wäre für viele Anwendungen zu weich und würde sich leicht verformen. Daher wird oft ein kleiner Teil anderer Metalle zugefügt.
Bei Sterlingsilber steht die Zahl 925 beispielsweise dafür, dass 925 von 1000 Teilen aus reinem Silber bestehen. Die restlichen 75 Teile setzen sich in der Regel aus anderen Metallen wie Kupfer zusammen, die dem Material mehr Stabilität verleihen. Einfach gesagt: Eine hohe Zahl steht für einen hohen Silberanteil .

Neben 925er und 800er Silber existieren auch noch weitere Legierungen, die durch unterschiedliche Zahlen gekennzeichnet sind. Dazu gehören etwa 999er, das nahezu aus reinem Silbermaterial besteht. Außerdem sind 835er oder 900er bekannte Legierungen.Was ist die beste Legierung für Schmuck?

Der Feingehalt beeinflusst Eigenschaften wie Härte, Anlaufverhalten und Einsatzbereich des Materials. Daher eignen sich verschiedene Legierungen von Silber für unterschiedliche Zwecke. Gerade im Schmuckbereich spielt das eine wichtige Rolle, denn Schmuckstücke sollen nicht nur hochwertig aussehen, sondern auch langlebig und alltagstauglich sein.
Sterlingsilber gilt dabei als besonders beliebte Wahl. Es enthält einen hohen Anteil an reinem Silbermetall, was den Wert erhöht und das Aussehen ansprechend macht. Verfärbungen wie bei billigem Schmuck kommen nicht zustande. Gleichzeitig besitzt Sterlingsilber genügend Stabilität, um Ringe, Ketten oder Armbänder dauerhaft in Form zu halten. Durch die Beimischung anderer Metalle wird das Material widerstandsfähiger gegenüber Kratzern und Verformungen, ohne den typischen Silberglanz zu verlieren.
800er Silber enthält dagegen etwas weniger reines Silber und dafür einen höheren Anteil an Zusatzmetallen. Dadurch ist diese Silberart oft etwas robuster und wurde früher häufig für Besteck oder größere Gebrauchsgegenstände verwendet. Im Schmuckbereich kommt es ebenfalls vor. Allerdings ist es deutlich weniger verbreitet als 925er Silber. Welche Legierung letztlich die beste ist, hängt daher vor allem davon ab, wofür das Silber verwendet werden soll und welche Eigenschaften im Alltag besonders wichtig sind.

Wertanlage?

Möchten Sie Silberschmuck als Wertanlage nutzen, ist ein hoher Anteil besser geeignet. Allerdings bieten sich hier auch andere Formen als Schmuck an. Denken Sie stets daran, dass auch andere Metalle und Edelsteine einen hohen Wert haben. Der Schmuck, den Sie im Alltag tragen, ist nicht unbedingt gleichzeitig eine gute Wertanlage, da beide Formen unterschiedliche Ansprüche erfüllen müssen. Anlagefirmen können sehr unterschiedlich aussehen und Sie sollten auf jeden Fall an andere Metalle und Materialien denken, bevor Sie sich auf eines fokussieren.

Fazit: Das macht den Unterschied

Reines Silbermaterial ist fast nur in Münzen vorhanden, während sich Mischungen mit anderen Materialien für Schmuck meist besser eignen. Sterlingsilber ist aufgrund der Kombination aus hohem Anteil und gleichzeitiger Robustheit besonders beliebt. Aber auch andere Mischungen sind üblich. Welche Legierung im Endeffekt bevorzugt wird, hängt von Ihrem Geschmack und der Verwendung ab. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich vom Fachmann beraten. Denken Sie dabei auch an Ihren Alltag und was Ihre Schmuckstücke mitmachen sollen. Suchen Sie vor allem nach Wertanlagen sind auch andere Metalle eine gute Möglichkeit. Ihr Fachmann des Vertrauens kann Ihnen Auskunft geben. Kaufen Sie am besten beim Juwelier ein, wenn Sie Hochwerten Schmuck suchen. Der Profi kennt sich aus und kennt die Unterschiede. So gehen Sie sicher, dass Sie nicht enttäuscht werden. Schließlich ist Schmuck mehr als nur Mode! Er verleiht Ihrer Persönlichkeit Ausdruck und soll ganz zu Uhren Bedürfnissen passen.

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