Eine Untersuchung hat ergeben, dass deutsche Privathaushalten riesige Mengen von Gold besitzen. Fast 9.000 Tonnen ist der Goldschatz schwer, der in verschiedenen Erscheinungsformen den privaten Besitz der Deutschen ausmacht. Man kann sich kaum vorstellen, wie hoch die Haufen von Goldmünzen, Goldbarren und Schmuckstücken wären, würde man diese Mengen aufeinander stapeln wie einst der Großvater von Donald Duck. So kann man sich vorstellen, wie der deutsche Goldboom bildhaft aussieht. Der Grund: In den vergangenen drei Jahren haben die privaten Anleger in Deutschland so stark wie selten auf Gold als Anlegemöglichkeit zurückgegriffen.

Formen von Goldanlagen verteilt

Bei der „Goldzählung“ hat man auch festgehalten, wie die einzelnen äußerlichen Formen verteilt sind. Etwas mehr als die Hälfte der der Goldanlagen in deutschen Privathaushalten bestehen aus Goldbarren und Goldmünzen. Der Rest, nämlich ungefähr 4.000 Tonnen, ist Goldschmuck. Goldschmuck ist als äußere Form des Edelmetalls eine sehr konkrete, weil stärker sichtbare für den Konsumenten. Damit ist Goldschmuck wohl eine der interessantesten Möglichkeiten, den deutschen Goldboom sichtbar zu machen. Hochrechnungen der Steinbeis-Hochschule für die Reisebank haben die genannten Ergebnisse festgehalten. Die Goldreserven der Bundesbank sind hierbei ausgeklammert.

Drei Viertel aller Deutschen besitzt Gold

Außer in Form von Barren, Münzen oder Schmuck kann man Gold auch als Wertpapier erwerben. Für jede Goldanleihe als Papier hinterlegt man im Tresor der Deutschen Börse symbolisch ein Gramm Gold. Über die Menge und die Formen der Goldanlagen deutscher Privatanleger hinaus gibt die Untersuchung noch weitere Informationen bekannt. Die lokale Aufteilung der Goldanlagen in der Bundesrepublik zeigt, dass die Süddeutschen viel mehr Menschen in Gold vertrauen als zum Beispiel die Menschen im Osten. Legt man einen Durchschnittswert von 58 Gramm Gold auf der Basis aller Volljährigen zu Grunde, kommt man man in Süddeutschland auf fast 90 Gramm Gold pro Person, in Ostdeutschland dagegen nur auf 55 Gramm. Der deutsche Goldboom beruht demnach auf einer breit gestreuten Erfassung.

Gold News

Goldpreis: Höchststand seit 2013

Seit langem war der Goldpreis nicht so hoch wie zurzeit. Vor sechs Jahren hatte man zuletzt diesen Goldpreis verzeichnet.

Bitcoin – So heißt das Internet-Geld

Computergeld wird mit dem Begriff Bitcoin bezeichnet. Auch Internet-Geld oder digitales Geld gehört zu den gägnigen Bezeichnungen für dieses Zahlungsmittel.

Gold: Geeignet für jeden Anlegertyp

Gold kann man in unterschiedlicher Form erwerben, vom Schmuckstück bis zum großen Barren. Damit ist Gold für jeden Anlegertyp geeignet.