Alte Erinnerungen in neuem Design

Liebgewonnene Schmuckstücke sind häufig ein sentimentales Stück Familiengeschichte. Seit vielen Jahren im Familienbesitz und vielleicht ein wenig in die Jahre gekommen ist das Design oft zeitlos. Die Goldschmiedekunst mit ihren Arbeitsabläufen ist in der Lage, wertvollen Erinnerungsstücken einen neuen Glanz zu verleihen und gibt Orientierung, wann eine Umarbeitung sich lohnt.

Warum ein Design umarbeiten statt neu kaufen?

Vorhandene Werte wollen erhalten bleiben. Dies unter sinn- und stilvoller Nutzung in einem zeitgemäßen Erscheinungsbild. Eine fachkundige Umarbeitung ermöglicht Ihnen genau das: die Beständigkeit des materiellen und ideellen Wertes bei gleichzeitig modernisiertem Design. Ein nachhaltiger Ansatz, der Ressourcen schont, Nachhaltigkeit fördert und neue Unikate aus Vorhandenem schafft. Mit einer Umarbeitung tun Sie nicht nur sich selbst etwas Gutes. Sie entziehen sich auch der modernen Konsumkritik mit positiven ökologischen Auswirkungen.

Alter Schmuck, neues Design – der Weg zum neuen Lieblingsstück

Ringe, Halsketten, Armbänder und Ohrschmuck lassen sich aufpolieren, verschönern, verzieren oder ihren alten Charme zur Geltung bringen. Die Möglichkeiten variieren je nach Schmuckstück, Material und seiner Erscheinung und berücksichtigen bestenfalls auch Ihre Wünsche und Ihr Budget. Nicht jeder Bestandteil lässt sich ohne Weiteres weiterverwenden. Hervorragend zur Bearbeitung geeignet sind Edelmetalle wie Gold oder Platin; einzelne Steine hingegen können neu gefasst und mit zusätzlichen Edelsteinen kombiniert werden. Mithilfe von Skizzen und Mustern entsteht ein Konzept, das den Charakter Ihres Originals bewahrt und gleichzeitig ein neues Design entwickelt.

Materialwahl, Verarbeitung & Design-Kombinationen

Das Material ist einer der essenziellen Faktoren, die die Eignung zur Weiterverarbeitung Ihres Schmuckstückes maßgeblich mitbestimmen. Zu unterscheiden sind in erster Linie Härte, Farbe, etwaige Beschichtungen und Trageeigenschaften, wobei sich jeweils unterschiedliche Gestaltungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten auftun. Wünschen Sie ein besonders robustes und widerstandsfähiges Ergebnis, sind Platin oder Palladium eine gute Basis. Gilt es, Edelsteine zu fassen, wird vor allem auf Schliff, Größe und den Reinheitsgrad Wert gelegt: Sie beeinflussen nämlich den Lichteinfall und somit die gesamte Wirkung des fertigen Schmuckstücks. Filigrane Fassungen mit sehr guten Reflexionseigenschaften lassen Steine visuell größer erscheinen und erfreuen sich daher großer Beliebtheit.

Nicht weniger beachtlich im Design ist die bewusste Wahl der Oberfläche, denn auch sie trägt – poliert, mattiert oder strukturiert – zur Gesamtwirkung Ihres Schmucks bei. Viele Werkstätten kreieren ein Design heutzutage mit feinsten Handwerkzeugen, Lasertechnik oder CAD-Programmen und erreichen damit Präzision ungeahnter Ausmaße. Da die Politur, das Löten und neu Einfassen nach wie vor ein Höchstmaß an Feingefühl erfordert, bleibt der handwerkliche Teil der Arbeit hoch und lässt ein Zusammenspiel aus Tradition und Innovation entstehen, das Ihr finales Produkt einzigartig macht. Ästhetische Kriterien ebenso wie praktische Aspekte wie die Alltagstauglichkeit und Reparierbarkeit sind es letztendlich, die das Gesamtpaket abrunden. Insbesondere bei Ringen empfiehlt sich eine stabile Bauweise, die langfristig Freude gewährleistet.

Der Kosten-Nutzen-Faktor und zu erwartende Ergebnisse

Sie werden es bereits ahnen: Die Preise der Umarbeitung eines Schmuckstückes variieren je nach Aufwand, Materialeinsatz und Gestaltung. Für einfache Arbeitsschritte mit wenig Zeitaufwand dürfen Sie von moderaten Preisen ausgehen. Komplexe Neuschöpfungen mit mehreren Arbeitsschritten hingegen erhöhen sowohl die Arbeitszeit als auch den Materialverbrauch. Dennoch sind die Preise einer Umarbeitung nach wie vor deutlich unter dem Niveau eines Neukaufs, wenn einzelne Elemente wiederverwendet werden.

Typische Ergebnisse reichen vom modernisierten Solitärring über neu komponierte Anhänger bis hin zu einzigartig interpretierten Armband-Design. Oft wird der gesamte Prozess fotografisch festgehalten, damit Sie die Entwicklung Ihres Schmuckstücks mitverfolgen und nachvollziehen können. Dieses Vorher-Nachher-Erlebnis steigert die Identifikation mit dem fertigen Exemplar. Zu bedenken ist jedoch ein realistischer Zeitrahmen. Ein derart genaues Handwerk – abhängig von den individuellen Anforderungen – nimmt mehrere Tage bis Wochen in Anspruch. Diese Arbeitszeit verdeutlicht einerseits den gestalterischen Akt und ist andererseits ein Beitrag zu nachhaltigem Konsumverhalten.

Erfahrungen und Auswirkungen umgearbeiteter Schmuckstücke

Viele Werkstätten berichten, dass das neue Design, das aus solchen Projekten entsteht, langfristige Kundenbeziehungen entstehen lässt. Geprägt von persönlichem Austausch und Sentimentalität. Das Bewusstsein für hochwertige Materialien und deren Rohstoffe wächst, je klarer wird, dass diese auch nach Jahrzehnten ihren Wert behalten. Die Umarbeitung von Schmuck sowie die Wiederverwertung einzelner Elemente zeigen auf besonders eindrucksvolle Weise, wie aus alten Erinnerungen neue Lieblingsstücke entstehen. Stilistisch überzeugend. Eine Geschichte erzählend.

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